Ausstellung vom 3. bis 15. Juli 2011 in der Unteren Rathaushalle, Bremen

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Dr. Alma Rogge

(* 24.7.1894 in Brunswarden; † 7.2.1969 in Bremen-Rönnebeck)

Alma Rogge, Heimatdichterin und Lyrikerin, erhielt 1930 für ihr Drama „In de Möhl“ den niederdeutschen Literaturpreis. Bereits ihr erstes Bühnenstück „Up de Freete“, das in Rodenkirchen 1916 uraufgeführt wurde, war bereits ein Jahr später im Thalia-Theater in Hamburg zu sehen.

Alma Rogge entstammte einer alteingesessenen Bauernfamilie aus der oldenburgischen Wesermarsch.  Bereits als Kind träumte sie davon, einmal Dichterin zu werden. Der plattdeutsche Sprach- und Märchenforscher Wilhelm Wisser ermutigte sie zu ihrem ersten Werk, dem Lustspiel „Up de Freete“. Durch den Erfolg des Theaterstücks bestärkt, holte Alma Rogge 1918 an der Städtischen Oberrealschule in Delmenhorst ihr Abitur nach und studierte Literatur, Kunstgeschichte und Philosophie in Göttingen, Berlin, München und Hamburg, wo sie Niederdeutsch als Studienfach hinzunahm.

Nach ihrer Promotion arbeitete Alma Rogge zunächst beim Carl Schünemann Verlag, wo sie für die Monatszeitschrift „Niedersachsen“ verantwortlich war. Nach dem Verkauf der Zeitschrift ließ sich Alma Rogge als freie Schriftstellerin in Bremen nieder. Für ihre Erzählungen aus dem Leben der Menschen ihrer heimatlichen Marsch- und Moorlandschaft fand sich ein ständig wachsender LeserInnenkreis.

Quelle:

Helga Fuhrmann in „Bremer Frauen von A bis Z. Ein biografisches Lexikon“, Hannelore Cyrus u.a., Bremen 1991